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ALKOHOLFREIEN HEISSGETRÄNKE ZUR WEIHNACHTSZEIT

Holen Sie sich weihnachtlichen Geschmack mit gutem Gewissen…  Alkoholfreier Glühwein und Punsch enthalten weniger Kalorien als die traditionellen Varianten, denn 0,2l herkömmlicher Glühwein enthält im Durchschnitt bis zu 9 Würfel Zucker.  Tipp: Verwenden Sie stattdessen Honig oder Fruchtsirup um Zucker zu sparen.

Diese Rezepte eignen sich gut für familiäre Weihnachtsfeiern, denn sie sind auch ohne Wein und Rum ein festlicher Genuss… für die ganze Familie!

Bildschirmfoto-2017-11-27-um-11.25.39-e1511778470238ALKOHOLFREIER ORANGENPUNSCH

Für 10 Portionen:

1 l Früchtetee
1 l Orangensaft
4 Stk. Zimtstange
Nelken (nach Belieben)
Honig (oder Süßstoff)
3 Stk. Orange
3 Stk. Zitrone

Zubereitung:

Für den alkoholfreien Punsch Orangensaft und Früchtetee in einen Topf gießen und mit den Zimtstangen und Nelken erhitzen.

Mit Honig süßen und den Saft von 3 frischgepressten Orangen und 3 Zitronen unterrühren. Wer möchte, kann auch noch alkoholfreies Rumaroma beigeben.


boiled_wine_hot_grog_drink_winter_cold_cinnamon-626859.jpgd_ALKOHOLFREIER GLÜHWEIN

Für 4 Portionen:

250 ml schwarzer Ribisel-Nektar
250 ml Sauerkirsch-Nektar
300 ml Traubensaft
200 ml naturtrüber Apfelsaft
2 Kardamomkapseln
4 Gewürznelken
1 Zimtstange
20 ml Limettensaft

Zubereitung:

Alle Zutaten, außer den Limettensaft, in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und 1,5 – 2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals erhitzen, aber nicht kochen. Mit Limettensaft abschmecken. Die Gewürze entfernen. Den Glühwein in hitzebeständige Becher füllen, mit je einer Zimtstange und einer Orangenscheibe garnieren.

 

(C) http://www.dialogwoche-alkohol.at

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gut und schlecht

Kennt Ihr das auch, die Situationen, Gefühle und Gedanken?

„wenn das vermeintlich GUTE und das vermeintlich SCHLECHTE gleichzeitig da sind?“

Wenn du genau weißt, dass das was jetzt schlecht oder böse erscheint, gleichzeitig auch gut und hell ist?

Kennt jemand diese Geschichten?

Ich denke, wir sind alle in einer Welt groß geworden, aufgezogen worden, in der uns immer wieder signalisiert, gelehrt und belehrt wird, dass es nur ein „entweder/oder“ gibt. Ein GUT oder ein SCHLECHT, etwas POSITIVES oder etwas NEGATIVES. Aber, ich habe für mich heraus gefunden, dass dem nicht so ist. Dass dem noch nie so war und auch nie so sein wird. Es ist ein Trugbild, eine Illusion, ein Kopf gemachter Blödsinn und Mist, der mich jetzt fast 60 Jahre lang begleitet hat.

Damit ist jetzt Schluss! Ich habe erkannt, dass IMMER (in meinem Leben, in Eurem vermutlich auch), IMMER beide Gefühle, Gedanken, Emotionen, Eindrücke, Ausblicke, Rückblicke gleichzeitig vorhanden sind.

Es ist nur eine subtilere Ebene, eine etwas schwach erkennbare, oder gar nicht bemerkbare Ebene, wo dieses „gleichzeitig“ stattfindet.

Die Aufgabe, die sich meines Erachtens stellt ist, diese beiden Ebenen zu erkennen. Den Trick des Egos oder der Gedankenwelt zu entlarven, zu enttarnen. Nicht ihn oder sie zu verurteilen, das bringt nix, oder womöglich noch damit zu hadern, sich zu beschweren, und darüber weg zu „kotzen“, (mach ich gern, kenne ich gut) , Mensch kommt hier auch sehr sehr schnell in das Verurteilen, in das sich beschweren. Alkoholiker, Süchtige beschweren sich sehr gerne und hadern immer, ständig mit sich „selbst“.

Als Alibi zum nächsten Glas oder als Ausrede oder als Versagen, keine Ahnung. Um das Trinken soll es hier auch nicht einzig und allein gehen.

Wobei der Trinker sich schon immer nur zu einer Welt hingezogen fühlt, jedoch aber sehr gut den „Zug“ der anderen Welt spürt. Das ist der sogenannte VORTEIL des Trinkens, vermutlich auch einer DER Gründe, warum er/sie trinkt.

Wäre schön, einmal ein paar Gedanken von euch dazu zu erfahren. Kennt Ihr Situationen, wo „2 DINGE“ gleichzeitig da sind? Welches davon ist mehr? Das Gute, das Schlechte?

Wir treffen uns wieder.

Einen „guten“ Tag wünscht die Petra

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Gleichgewicht

In the balance of the divine, the Human forgets that in the planning stages not only were the problems and the challenges created for lessons, but the solutions as well. That is the divine balance for you to remember.

 

Im Gleichgewicht des Göttlichen vergisst der Mensch, dass in den Planungsstufen für das Leben nicht nur die Probleme und lehrreiche Herausforderungen enthalten sind, sondern ebenfalls  die Lösungen. Das ist das Gottesgleichgewicht – vielleicht zur _Erinnerung.

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Lösungsansätze

Hallo und sonst….

ich habe mir ein paar kleine Gedanken gemacht, da ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde „wie konntest Du aufhören?“

Die Antwort ist einfach und aber auch sehr komplex und ich möchte in meinem nächsten Buch detailliert darüber sprechen und darauf eingehen.

Was ich im Ansatz herausfinden konnte ist, dass der Alkoholiker und auch der/diejenigen, die bereits aufgehört haben oder aufhören wollen oder immer wieder aufhören und dann doch wieder trinken, dass diese Menschen (so auch ich), kein Körpergefühl mehr haben. Vermute, dass dies bei allen Süchtigen so ist.

Ich war ja auch eine Magersüchtige und eine Bulimikerin, und da ist ja mit Körpergefühl gar nichts mehr los.

Ich habe einen Körper, das ist die Meinung der meisten Menschen. Das ist aber so nicht ganz richtig. Denn, wenn ich etwas habe, also etwas besitze, dass ist das nie genug. Das bedeutet, ganz kurz gesagt: „Besitz ist nie genug!“

Vielleicht denkt Ihr selbst mal ein bisschen darüber nach und schreibt mir.

Ich komme zurück.

Liebe Grüsse

die Petra für heute

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Buchvorstellung

Heute geht es bei unserer Buchvorstellung einmal nicht um den neuesten Liebesroman oder den knallharten Thriller, den man gelesen haben muss…

Heute geht es um die Geschichte einer Frau, die von sich sagt: „Ich bin eine glückliche Alkoholikerin!“ Das mag zunächst einmal recht seltsam anmuten. Denn ist Alkoholismus nicht eine Krankheit, die es zu bekämpfen gilt? Autorin Petra Belschner sagt: Nein! Und sie erklärt auch, warum.

Belschner hat ein Interview mit einer Alkoholikerin geführt – ihr selbst. Das ermöglicht es ihr, ihre eigene Erfahrung als Betroffene mit einzubringen, neue, unbekannte Wege aus der Abhängigkeit aufzuzeigen, Mut zu machen, zu begleiten und zu unterstützen.

Ebookwatcher meint: Man muss kein Alkoholiker sein, um Belschners Buch zu lesen und zu mögen. Also: Auch für Abstinenzler sehr empfehlenswert!

 

BUCHVORSTELLUNG bei ebookwatcher

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Deines- Meines

Ich lasse deines dir……………….

 

Co-Abhängigkeit erkennen und lösen

Es geht um Co-Abhängigkeit, nicht von Alkohol oder Drogen, sondern um Abhängige, die voll und ganz im Dienst der Bedürfnisse anderer stehen, zum Beispiel der Eltern.

Es gibt keine oder nur wenig Beziehung zu sich selbst, nur zu den anderen. Es handelt sich um die Sucht, gebraucht zu werden. Eine Sucht, die erst spät erkannt wird – wenn überhaupt – denn viel arbeiten und sich viel um andere kümmern wird in unserer Gesellschaft gefördert, nicht gebremst.

Seit meiner Kindheit musste ich für alle da sein, Schwester, Mutter Alkoholikerin. Als Kind keine Chance auf Liebe und Anerkennung, Schutz und das Gefühl von Sicherheit. Kind entwickelt Verhaltensmuster, die das seelische Überleben halbwegs absichern. Durch Beobachten der Anderen, deren Gefühle und Verhaltensweisen, die sich innerhalb von Sekunden ändern können, trainiert Mensch (Kind), das eigene Verhalten so zu steuern, dass Mensch (Kind) bei den anderen nicht aneckt.

Mensch (Kind) erhofft sich ein Körnchen Anerkennung und Liebe, doch diese bleiben aus. Die Anstrengungen werden immer größer, aber nichts passiert. So geht es Jahre lang. Mensch (Kind) wird durch diese vielen Anstrengungen im äußeren Leben erfolgreich, ein Leistungsträger – Mensch (Kind) ist große Mühen gewohnt – immer mehr, nie aufgeben. Dann kommt der Zusammenbruch, meist erst körperlich, erst schleichend, Burnout, oder selbst Alkoholikerin, wie bei mir. Mensch (Kind) macht weiter, dann mit voller Wucht – Depression. Endstation, mit dem völlig unbrauchbaren Rat: „Sie müssen sich auf Dinge konzentrieren, die Ihnen Spaß machen, die Ihnen gefallen!“. Toll, und was soll das sein? Ich kenne mich doch gar nicht. Ich weiß, was meines Erachtens nach gut für die anderen ist, aber für mich??

Co-Abhängigen „Arbeitssüchtigen“ sollten erst einmal die Augen öffnen, in welcher Lage sie sich befinden. Allein das Aufzeigen der Symptome ist schon sehr hilfreich und ernüchternd zugleich. Bsp. „Ich muss gebraucht werden, um dadurch meine Lebensberechtigung zu erfahren“ oder „Ich habe Schwierigkeiten zu erkennen, was ich fühle“. Traurig aber wahr. Und nun? Jetzt heißt es, innere Basisarbeit zu leisten. Wie alle Suchtausstiegsprogramme geht es nun darum 12 Schritte für sich aufzuarbeiten.

Der 1. Schritt lautet „Erkenne, dass du dir zu viel aufgeladen hast und nicht weißt, wie du es wieder los bekommst“. Schon ein erster schwerer Brocken, den es zu bewältigen gibt. Versuchen wir sanft und liebevoll durch das innere schmerzhafte Minenfeld zu gelangen. Mensch (Kind) zieht in diese innere Schlacht nicht ohne Hilfsmittel. Es gibt Hilfe. Mensch (Kind) kann auch Gott oder seine Selbstheilungskraft an diesen Stellen einsetzen. Diese Mittel aus seiner „Arzttasche“ kann jeder selbst wählen, aber sie sind da. Innerhalb der 12 Schritte werden viele Fragen geklärt und neue Wege vorgestellt.

Für mich das Beste war die Beruhigung, das es nicht schlimm ist, wenn etwas schiefgeht und Mensch (Kind) kurzzeitig wieder in die Co-Abhängigkeit zurück fällt. Es ist eben ein Lernprozess, und wie sagte eine Freundin daraufhin: „Du hast alles dazu gelesen – nun ist es Zeit danach zu handeln!“ Und dafürzum Abschluss ein sehr guter Tipp, sozusagen die Krücke für die Unsicheren schlechthin:

„Wie aber unterscheidest Du, ob du dich einmischt und co-abhängig bist oder dem anderen einen wahren höheren Dienst erweist?

Nun es gibt einen wundervollen Trick – Du fragst ihn einfach!“

Zum Abschluss ein Schlüsselsatz, in dem sich jeder Betroffene sofort erkennt: „Ein Co-Abhängiger erlaubt sich sein eigenes Glück und seine eigene Erfüllung erst dann, wenn die ganze restliche Welt glücklich ist!“

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Schatten DA Sein

Die meisten von uns haben zwei Leben:

das Leben, das wir gerade leben

und das ungelebte Leben in uns

schreibt Steven Pressfield

Das Leben, das wir gerade leben, ist oft ein Leben im Schatten unserer Träume. Ein Schattenleben. Kalt und grau und nebelig. Immerhin lässt es erahnen, wo die Sonne steht und wo der für uns wirklich richtige Platz ist, an dem uns das Herz aufgeht und wärmt.

Denk an den Typen im Stadion, der über den Sportler schimpft, bis seine Stimme versagt, der sich im Geheimen selbst immer in den Wettkampf gewünscht hat, seinen Arsch aber nicht so weit hoch bekommt wie seine Nase.

Denk an den Buchkritiker im Feuilleton, der alles und jeden in der Luft zerreißt und für niemanden ein gutes Wort hat – aber auch nicht den Mumm, selbst was zu Papier zu bringen.schattendasein

(c) Foto: camsmille.de

An die Mutter im Porsche Cayenne, die ihre Tochter zwischen Chinesisch- und Klavierunterricht noch zum Schönheitswettbewerb Miss-Mini schleift, weil sie sich all das nie selbst zugetraut hat.

Bist Du ein Meisterkoch, der statt Kochlöffeln nur Reden schwingt; ein Maler, der seinen Pinsel nie in Farbe getaucht hat; ein Umweltschützer und Weltveränderer, der nur die Zeitung liest und jammert?

Ich selbst war ein Jahrzehnt lang ein Unternehmer, der nichts unternahm. Mit 16 wusste ich: ich will vom Internet leben. Mit 26 wagte ich erst den Schritt. Dazwischen: ein BWL-Studium, in dem man fast nichts lernt, was einem als Unternehmer hilft. Studentenjobs, immer im Internetumfeld, dann ebendort ein Job als Unternehmensberater, der anderen erzählen wollte, wie der Hase läuft. Zehn Jahre schlich ich so im Schatten um meinen wahren, ungelebten Traum herum.

Ich wette, dass dieses Schattenleben seinen Teil zu meinen zurückgezogenen, mit depressiven Phasen und Panikattacken versehrten Jahren beigetragen hat, die zwar Spuren hinterlassen, mich aber längst nicht mehr so fest im Griff haben.

Und ich wette, dass noch viel mehr schlimme Dinge für viel mehr Menschen auf das Konto des Schattenlebens gehen.

Deswegen müssen wir dort raus, unbedingt.

Der erste Schritt in die Sonne ist: ein Ja.

„Ja, ich lebe ein Schattenleben.“

Und das erkennst Du zum Beispiel an diesen fünf Anzeichen:

  1. Du fühlst Dich regelmäßig leer.
  2. Du isst zu viel, trinkst zu viel, rauchst zu viel, schaust zu viel fern, schluckst mehr Tabletten als ein Porsche Cayenne Benzin – alles, um das Gefühl von Leere zu betäuben.
  3. Du beschäftigst Dich mehr damit, was andere Menschen tun und sagen und denken, als mit Deinem eigenen Leben („Also was die heut schon wieder für eine hässliche Bluse trägt“).
  4. Wochenenden sind für Dich Enden der Qual … und immer viel, viel zu kurz.
  5. Du sehnst Dich heimlich nach einer Katastrophe in Deinem Leben oder im Leben eines Bekannten, weil Du hoffst, dass sich dann etwas grundlegend ändert.

Lebst Du ein Schattenleben oder hast Du früher eins gelebt? Dann freu ich mich, wie immer, auf Deinen Kommentar.

(c)5 Anzeichen, dass Du nicht DEIN Leben lebst | myMONK.de

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NORMAL oder NICHT?

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Was wir «normal» nennen, ist ein Produkt von Verdrängung, Verleugnung, Isolierung, Projektion, Introjektion und anderen Formen destruktiver Aktion gegen die Erfahrung.
– Ronald D. Laing

Fühlst Du Dich manchmal wie ein Alien unter Menschen oder ein Mensch unter Aliens, wenn Du im Büro sitzt und Deine Kollegen betrachtest, durch die Stadt gehst und die Hektik regiert, am viel zu frühen Morgen in der U-Bahn oder im Bus sitzt und Leute wie Roboter auf festgesurrten Bahnen bewegt zu werden scheinen? Hast Du dann den Eindruck, dass mit Dir oder der Welt etwas nicht stimmt? Oder wirst Du von der Ahnung verfolgt, Dein Leben könnte viel mehr sein als das, was es gerade ist?

Dann ist dieser Text für Dich.

Willkommen beim kleinen Manifest der Nicht-Normalen.

Die Abartigkeit des Normalen

Wir alle haben das Bedürfnis, anders zu sein, etwas Besonderes, speziell und interessant. Einzigartig. Das ist normal. Und es heißt leider nicht, dass wir uns auch so einzigartig verhalten, wie wir uns fühlen oder fühlen wollen.

Oft funktionieren wir wie Schäfchen in der Herde, die von ein paar wenigen Wölfen regiert und von der Masse umgesetzt werden. Wir machen eine Ausbildung oder studieren, weil es die Wölfe sagen und die anderen Schafe auch so machen. Wir schauen jeden Abend für mehr Stunden in den Fernseher, als wir uns bewusst machen wollen. Wir essen bei McDonalds, saufen am Feierabend, nehmen an hunderten überflüssigen Meetings teil, sind immer erreichbar und immer auf der Jagd nach dem nächstgrößeren Auto, der geileren Wohnung, dem angeseheneren Job. Wir zahlen Geld in eine Rentenkasse, das wir nie wieder sehen werden. Kleiden uns unauffällig (oder scheinbar auffällig, wenn das gerade Mode ist und alle machen, sodass es wieder unauffällig ist). Gehen ins Fitnessstudio oder träumen zumindest täglich davon, den gerade angesagten Körpermaßen zu entsprechen. Weil es die Wölfe sagen und die anderen Schafe auch so machen.

Wir versuchen mit aller Kraft, so normal wie möglich zu sein, wollen dadurch weniger angreifbar oder einsam sein. Dabei haben wir immer den wolligen Arsch des nächsten Schafs im Gesicht, der uns die Sicht auf die Freiheit und Lebendigkeit versperrt und zu unserem Horizont wird.

Der Preis der Normalität ist allerdings hoch. Abartig hoch.

Wir verschenken Jahre oder Jahrzehnte unseres kurzen Lebens, um in die Schafsherde zu passen. Und liegen am Ende womöglich vom „normalen“ Leben geschoren voller Trauer und Reue im Sterbebett, ohne unsere wirkliche Einzigartigkeit jenseits von Trends, Bewegungen, Mode und dem Kontostand je ausgelebt zu haben.

Das ist genauso verrückt, wie es nachvollziehbar ist. Die meisten von uns werden als Schafe geboren, davon kann ich mich nicht ausnehmen. Schon in den ersten Lebensmonaten, später als Kleinkind, im Kindergarten, in der Schule, n der Arbeit, unter Verwandten und überhaupt immer und überall werden alle unsere Impulse zur Nicht-Normalität mit Ablehnung und anderen Strafen getadelt. Bäumen wir uns auf, ragt unser Kopf auch nur kurz aus der Herde heraus, werden Wölfe und andere Schafe versuchen, uns mit der Machete der Norm wieder einen Kopf kleiner zu machen.

Trotzdem gibt es die Chance, aus der Herde auszubrechen in die Freiheit und unberührte Wiesen voll frischem, grünen, duftigem Gras genießen zu können. Diese Chance beginnt im Kopf.

Der erste Schritt zur Befreiung aus der Herde ist es sich bewusst zu machen, was so großartig daran ist, nicht normal zu sein.

5 Gründe, nicht normal zu sein

Nicht normal zu sein kann ein Schlüssel zu mehr Glück und Lebendigkeit sein. Dafür gibt es reichlich Gründe.

1. Nicht normal sein macht gesund

Wenn unser Innenleben nicht zum Außenleben passt werden wir krank. Das gilt für Gefühle, die man unterdrückt und nicht nach Außen dringen lassen will genauso wie für Lebensumstände. Ein Künstler wird im Großraumbüro verrückt werden, ein Bauer als Beamter, ein Beamter als Künstler.

Abhängigkeit von Medikamenten und Alkohol, Depressionen und Burn-outs und die mit Stress verbundenen körperlichen Erkrankungen wie Herzinfarkte treffen meistens jene, die sich verneinen und am falschen Ort oder über ihr Maß hinaus verausgaben.

Es ist der Druck zur Normalität, der uns Gefühle und Bedürfnisse unterdrücken lässt und die falsche Scham und die Furcht, die damit einhergeht, das zu sein, was wir sind und das zu tun, was wir tun wollen.

Beginnen wir, nicht mehr in erster Linie normal – sondern wir selbst – sein zu wollen, wird etwas in uns heil. Viele ehemalige Krebspatienten berichten davon, dass sie sich durch die Krankheit selbst kennen und lieben gelernt haben und erst seitdem so leben, wie es für sie richtig ist.

2. Nicht normal sein macht kreativ

Wo bleibt die Kreativität auf einem festen, gegebenen, normierten Weg?

Wer ist wohl kreativer und glücklicher? Der Vogel, der sich in allen Dimensionen bewegen kann, oder der Zug auf der Schiene, die man für ihn ausgewählt hat?

Sobald wir den normalen Weg und das normale Verhalten hinterfragen, müssen wir kreativ werden, eigene bunte Lösungen suchen statt den alten grauen zu folgen.

Albert Einstein erschuf die Relativitätstheorie, die die Wissenschaft auf den Kopf stellte, indem er alles bisherige zur Seite schob und sich vorstellte, auf einem Lichtstrahl durchs Universum zu reiten.

3. Nicht normal sein ist ein Abenteuer

Das Schaf, das in die Freiheit aufbricht, wird sein lebendiges Herz klopfen spüren.

Es bedarf Mut, anders zu sein und zu leben.

Doch der Mut wird belohnt werden.

Das Schaf sieht, hört und schmeckt die Freiheit. Es wird andere einzigartige Schafe kennen lernen. Es wird seinen Freunden, Kindern und Enkelkindern von Abenteuern berichten können, von gewonnen und verlorenen Kämpfen … in jedem Fall aber von Kämpfen, die die Herdenschafe höchstens aus dem Fernsehen kennen.

Von welchen Abenteuern würdest Du am Ende Deines Lebens erzählen wollen? Von denen der Kinoleinwand oder der Zeitung – oder von Deinen eigenen?

4. Nicht normal sein macht erfolgreich

Nur der kann Außergewöhnliches erreichen, der Außergewöhnliches tut. Klar kannst Du hin und wieder dem Schaf vor Dir ins Bein beißen oder etwas Gutes tun, wenn Du in der Herde bleibst.

Aber wie viel könntest Du schaffen – für Dich und Deine Mitmenschen – wenn Du ausbrichst, Deinen Träumen folgst und Dich nicht mehr dadurch beschränken lässt, was alle anderen tun?

5. Nicht normal sein inspiriert andere Menschen

Es sind die großen und kleinen Abenteurer, die Weltenbummler und Ideenreisenden, die uns zeigen, dass das Leben mehr sein könnte als der Weg zur Arbeit, die Arbeit, der Weg zurück und die anderen täglichen Verpflichtungen, die sich seit Jahren wiederholen.

Was gibt es schöneres, als einen Menschen dazu zu inspirieren, er selbst zu sein und seine eigenen Abenteuer zu erleben?

5 Gründe, anders zu sein (Kleines Manifest der Nicht-Normalen) | myMONK.de

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Gewohnheiten

trifft auf ALLE SÜCHTE zu

Petra Belschner

gewohnheiten_zitat

Essen, ein gutes Leben, Gesundheit und vieles mehr hängen direkt mit unseren Gewohnheiten zusammen.

Wir müssen mit schlechten Gewohnheiten brechen und die notwendige Selbstachtung entdecken, um weiterhin jeden Tag gute, gesunde Entscheidungen zu treffen.

Gewohnheiten sind immer gleich, in angespannten oder entspannten Situationen. Die meisten Menschen tun einfach das, was sie immer getan haben, in guten wie in schlechten Zeiten und bleiben bei ihren gewohnten Verhaltensweisen – ob es um Essen, Rauchen oder Nägelkauen geht. Wie gewöhnt Mensch sich nun schlechte Gewohnheiten ab?

Indem wir uns gute Gewohnheiten angewöhnen!….

Ja, es bedarf einer bewussten, zielgerichteten Anstrengung, um schlechte Gewohnheiten loszuwerden. Es dauert seine Zeit, gute Gewohnheiten zu entwickeln. Es dauert seine Zeit, unsere Geschmacksnerven umzupolen. Es dauert seine Zeit, bis dein Körper geheilt und der Schaden behoben ist. Es dauert seine Zeit, bis wir echten Hunger verspüren. Aber glaube mir, es lohnt sich.

Fortsetzung folgt,……………..

06082015_gewohnheiten-andern

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